RW RÜGGEBERG
Der Verein Rot-Weiß Ennepetal-Rüggeberg e.V. entstand aus dem damaligen VfL Rüggeberg, der zu seiner Zeit erfolgreich in der Landeliga, der damals noch sechshöchsten Spielklasse in Nordrhein-Westfalen, spielte. Der Verein wurde jedoch aufgelöst und am 28.07.2006 unter dem Namen Rot-Weiß-Ennepetal Rüggeberg neu gegründet. In wenigen Wochen ging es von der Landesliga in die niedrigste Spielklasse, ein tiefer Fall. Doch es konnten schnell Erfolge nach der Neugründung gefeiert werden. Gleich in der ersten Saison (2006/2007) nach der Neugründung gelang der Aufstieg von der Kreisliga C in die Kreisliga B. 77 von möglichen 84 Punkten bei einem sensationellen Torverhältnis von 171:26 wurden erreicht.
Weitere 4 Jahre später ging es dann noch eine Klasse höher. In der Saison 2010/2011 konnte der Verein in die Kreisliga A aufsteigen und dies mit einer nicht weniger beeindruckenden Bilanz. Dieses Mal holte das Team 75 von möglichen 84 Punkten und wiederum wurden über 100 Tore erzielt.
Doch das erste Jahr für den RWR in der höchsten Spielklasse auf Kreisebene erwies sich als schwierig und hätte beinahe mit dem direkten Wiederabstieg geendet, doch mit neuem Trainer zur Winterpause schaffte man das kleine Wunde und hielt die Klasse. Im darauffolgenden Jahr spielte der Verein lange um den Aufstieg in die Bezirksliga mit, doch es reichte am Ende nur zu einem vierten Platz. Nach dem schwierigen Vorjahr haben nur die Wenigsten mit dieser rasanten Entwicklung gerechnet. Die Spielklasse ist bis zum heutigen Tag unverändert und ob es eines Tages in Rüggeberg wieder Bezirksliga- oder Landeligafußball geben wird, das weiß keiner. Die Verantwortlichen haben aus der Vergangenheit gelernt und nicht vergessen was passiert ist. Ein kleines Dorf verfügt schlichtweg nicht über die finanziellen Möglichkeiten für das Abenteuer Landeliga.
10 Jahre Rot-Weiß Ennepetal-Rüggeberg
Am 01.10.2016 feierte der Verein das 10-jährige Vereinsjubiläum mit geladenen Gästen aus Politik und Verein. „Es ist schon klasse, was wir in diesem Verein auf die Beine gestellt haben“, lauteten die Begrüßungsworte des damaligen 1. Vorsitzenden Tobias Kempf. Wie es in Rüggeberg vor Jahrzenten um den Fußball und um den Vorgängerverein, VfL Rüggeberg, stand, erzählten Paul Daus und Detlef Kreysing, dessen Vater viele Jahre Vorsitzender des VfL war. Im Jahre 1964 war Daus der erste Trainer im Verein. „Es waren zu 90 Prozent die Jungen aus dem Dorf, die spielten. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Es habe plötzlich Leben im Dorf gegeben. Daus schilderte den Aufbau einer Damenmannschaft. „Das war etwas völlig Neues. Die Zuschauer kamen.“ Detlef Kreysing, dessen Vater ab 1983 sechs Jahre den Verein führte, nannte die Mitstreiter Theo Schegettmann und Martin Born, die bei Besprechungen im Hause Kreysing immer mit am Küchentisch gesessen hätten. Fußball, so Daus und Kreysing, sei ein Thema im Dorf geworden. So gab es recht früh Kontakte zu einem holländischen Verein. „Das war der erste Anfang des Pfingstturniers in Ennepetal. Das ist heute völlig unbekannt“, so die Interviewten. Detlef Kreysing äußerte seinen „großen Respekt“ vor RW Rüggeberg, der den Neustart vor zehn Jahren gewagt habe. Auf die Gala folgte die Party… Ehrungen gab es natürlich auch. Vorsitzender Tobias Kempf überreichte Urkunden an die Gründungsmitglieder Nico Schmidt, Stefan Jebram, Markus Madeja, Christian Sander, Andreas Vormann, Georg Madeja, Jürgen Gräfe, Markus Reimann, Jenny Reimann, Sabrina Sopp, Karsten Krahl und Sebastian Höfinghoff. Kempf selbst zählt auch dazu. Eine besondere Ehrung gab es für Jürgen Gräfe, der unermüdlich für den Verein tätig ist. Der Vorsitzende des Fußball- und Leichtathletikkreises Hagen/Ennepe-Ruhr, Peter Alexander, und der Ehrenamtsbeauftragte Hanns Grüner zeichneten Jürgen Gräfe mit der Ehrenamtsurkunde aus. Neben Ehrungen und Interviews gab es Musik zu hören. Die Rüggeberger Gruppe „6Sides“ ließ Ohrwürmer erklingen, sang anfangs von der Leidenschaft bei der Gründung des RW Rüggeberg und stimmte zum Schluss mit „La Bamba-Kaktus“ auf die nachfolgende Party in der Rüggeberger Turnhalle ein. Nach dem Torwandschießen der Prominenz aus Politik undVereinen übernahmen die Sängerin Jea, der Saxofonist Philip und DJ Pablo. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Zukunftsaussichten Am 28.07.2021 feiert der Verein seinen 15. Geburtstag und weiterhin blicken die Verantwortlichen positiv in die Zukunft und können sich den Worten von Tobias Kempf auch nach 15 Jahren nur anschließen. Mit Stolz und Dankbarkeit werden wir dann auf 15 Jahre Rot-Weiß Ennepetal Rüggeberg zurückblicken, denn dem Verein ist es in den letzten Jahren nicht nur gelungen sich sportlich in der Kreisliga A zu festigen, sondern nebenbei schaffte man es einige Jugendmannschaften aufzubauen. So kann der Verein Stand heute neben einer Turngruppe und den Minikickern eine F-Jugend (U9), eine E-Jugend (U11) und eine A-Jugend präsentieren. Aus der im letzten Jahr so überaus erfolgreichen A-Jugend konnten 8 Spieler in den Kader der 1. Seniorenmannschaft integriert werden. Und genau hier wollen wir weitermachen. Das sportliche Ziel der nächsten Jahre lautet, die Jugendarbeit vorantreiben, so dass Mannschaften in allen Altersklassen vorhanden sind und die Seniorenmannschaften Jahr für Jahr mit Spielern aus den eigenen Reihen verstärkt werden. Zusammenfassung Gründungsjahr: 2006 Vereinsfarben: Rot-Weiß Mitgliederanzahl: ca. 250 Seniorenmannschaften: 2 Jugendmannschaften: 3 Erfolge 2007 – Aufstieg von der Kreisliga C in die Kreisliga B 2011 - Aufstieg von der Kreisliga B in die Kreisliga A
RW RÜGGEBERG
Der Verein Rot-Weiß Ennepetal-Rüggeberg e.V. entstand aus dem damaligen VfL Rüggeberg, der zu seiner Zeit erfolgreich in der Landeliga, der damals noch sechshöchsten Spielklasse in Nordrhein-Westfalen, spielte. Der Verein wurde jedoch aufgelöst und am 28.07.2006 unter dem Namen Rot-Weiß- Ennepetal Rüggeberg neu gegründet. In wenigen Wochen ging es von der Landesliga in die niedrigste Spielklasse, ein tiefer Fall. Doch es konnten schnell Erfolge nach der Neugründung gefeiert werden. Gleich in der ersten Saison (2006/2007) nach der Neugründung gelang der Aufstieg von der Kreisliga C in die Kreisliga B. 77 von möglichen 84 Punkten bei einem sensationellen Torverhältnis von 171:26 wurden erreicht.
Weitere 4 Jahre später ging es dann noch eine Klasse höher. In der Saison 2010/2011 konnte der Verein in die Kreisliga A aufsteigen und dies mit einer nicht weniger beeindruckenden Bilanz. Dieses Mal holte das Team 75 von möglichen 84 Punkten und wiederum wurden über 100 Tore erzielt.
Doch das erste Jahr für den RWR in der höchsten Spielklasse auf Kreisebene erwies sich als schwierig und hätte beinahe mit dem direkten Wiederabstieg geendet, doch mit neuem Trainer zur Winterpause schaffte man das kleine Wunde und hielt die Klasse. Im darauffolgenden Jahr spielte der Verein lange um den Aufstieg in die Bezirksliga mit, doch es reichte am Ende nur zu einem vierten Platz. Nach dem schwierigen Vorjahr haben nur die Wenigsten mit dieser rasanten Entwicklung gerechnet. Die Spielklasse ist bis zum heutigen Tag unverändert und ob es eines Tages in Rüggeberg wieder Bezirksliga- oder Landeligafußball geben wird, das weiß keiner. Die Verantwortlichen haben aus der Vergangenheit gelernt und nicht vergessen was passiert ist. Ein kleines Dorf verfügt schlichtweg nicht über die finanziellen Möglichkeiten für das Abenteuer Landeliga. 10 Jahre Rot-Weiß Ennepetal-Rüggeberg
Am 01.10.2016 feierte der Verein das 10-jährige Vereinsjubiläum mit geladenen Gästen aus Politik und Verein. „Es ist schon klasse, was wir in diesem Verein auf die Beine gestellt haben“, lauteten die Begrüßungsworte des damaligen 1. Vorsitzenden Tobias Kempf. Wie es in Rüggeberg vor Jahrzenten um den Fußball und um den Vorgängerverein, VfL Rüggeberg, stand, erzählten Paul Daus und Detlef Kreysing, dessen Vater viele Jahre Vorsitzender des VfL war. Im Jahre 1964 war Daus der erste Trainer im Verein. „Es waren zu 90 Prozent die Jungen aus dem Dorf, die spielten. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Es habe plötzlich Leben im Dorf gegeben. Daus schilderte den Aufbau einer Damenmannschaft. „Das war etwas völlig Neues. Die Zuschauer kamen.“ Detlef Kreysing, dessen Vater ab 1983 sechs Jahre den Verein führte, nannte die Mitstreiter Theo Schegettmann und Martin Born, die bei Besprechungen im Hause Kreysing immer mit am Küchentisch gesessen hätten. Fußball, so Daus und Kreysing, sei ein Thema im Dorf geworden. So gab es recht früh Kontakte zu einem holländischen Verein. „Das war der erste Anfang des Pfingstturniers in Ennepetal. Das ist heute völlig unbekannt“, so die Interviewten. Detlef Kreysing äußerte seinen „großen Respekt“ vor RW Rüggeberg, der den Neustart vor zehn Jahren gewagt habe. Auf die Gala folgte die Party… Ehrungen gab es natürlich auch. Vorsitzender Tobias Kempf überreichte Urkunden an die Gründungsmitglieder Nico Schmidt, Stefan Jebram, Markus Madeja, Christian Sander, Andreas Vormann, Georg Madeja, Jürgen Gräfe, Markus Reimann, Jenny Reimann, Sabrina Sopp, Karsten Krahl und Sebastian Höfinghoff. Kempf selbst zählt auch dazu. Eine besondere Ehrung gab es für Jürgen Gräfe, der unermüdlich für den Verein tätig ist. Der Vorsitzende des Fußball- und Leichtathletikkreises Hagen/Ennepe-Ruhr, Peter Alexander, und der Ehrenamtsbeauftragte Hanns Grüner zeichneten Jürgen Gräfe mit der Ehrenamtsurkunde aus. Neben Ehrungen und Interviews gab es Musik zu hören. Die Rüggeberger Gruppe „6Sides“ ließ Ohrwürmer erklingen, sang anfangs von der Leidenschaft bei der Gründung des RW Rüggeberg und stimmte zum Schluss mit „La Bamba-Kaktus“ auf die nachfolgende Party in der Rüggeberger Turnhalle ein. Nach dem Torwandschießen der Prominenz aus Politik undVereinen übernahmen die Sängerin Jea, der Saxofonist Philip und DJ Pablo. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Zukunftsaussichten Am 28.07.2021 feiert der Verein seinen 15. Geburtstag und weiterhin blicken die Verantwortlichen positiv in die Zukunft und können sich den Worten von Tobias Kempf auch nach 15 Jahren nur anschließen. Mit Stolz und Dankbarkeit werden wir dann auf 15 Jahre Rot-Weiß Ennepetal Rüggeberg zurückblicken, denn dem Verein ist es in den letzten Jahren nicht nur gelungen sich sportlich in der Kreisliga A zu festigen, sondern nebenbei schaffte man es einige Jugendmannschaften aufzubauen. So kann der Verein Stand heute neben einer Turngruppe und den Minikickern eine F-Jugend (U9), eine E-Jugend (U11) und eine A-Jugend präsentieren. Aus der im letzten Jahr so überaus erfolgreichen A-Jugend konnten 8 Spieler in den Kader der 1. Seniorenmannschaft integriert werden. Und genau hier wollen wir weitermachen. Das sportliche Ziel der nächsten Jahre lautet, die Jugendarbeit vorantreiben, so dass Mannschaften in allen Altersklassen vorhanden sind und die Seniorenmannschaften Jahr für Jahr mit Spielern aus den eigenen Reihen verstärkt werden. Zusammenfassung Gründungsjahr: 2006 Vereinsfarben: Rot-Weiß Mitgliederanzahl: ca. 250 Seniorenmannschaften: 2 Jugendmannschaften: 3 Erfolge 2007 – Aufstieg von der Kreisliga C in die Kreisliga B 2011 - Aufstieg von der Kreisliga B in die Kreisliga A